Ernährung
Australian Shepherd
Australian Shepherd und Ernährung: Wie Sie Ihren energiegeladenen Hund gesund halten
Der Australian Shepherd, liebevoll „Aussie“ genannt, ist ein Energiebündel, das sich täglich viel bewegt und viel Kopfarbeit leistet. All diese Arbeit erfordert hochwertigen Treibstoff. Eine ausgewogene Ernährung sorgt nicht nur für ein glänzendes Fell und kräftige Muskeln, sondern unterstützt auch die geistige Schärfe, die diese Rasse auszeichnet.
Eine aktive Rasse benötigt genügend Energie
Aussies wurden ursprünglich als Arbeitshunde auf Bauernhöfen und Ranches gezüchtet. Sie haben von Natur aus ein hohes Energielevel und verbrennen viele Kalorien, besonders wenn sie regelmäßig Sport treiben, Agility machen oder lange Spaziergänge unternehmen. Wählen Sie daher hochwertiges Trockenfutter oder Frischfutter mit ausreichend Eiweiß und gesunden Fetten, abgestimmt auf das Aktivitätsniveau Ihres Hundes. Ein weniger aktiver Aussie braucht einfach weniger Kalorien als ein Hund, der täglich mehrere Stunden trainiert.
Proteine und Fette als Grundlage
Hochwertige tierische Proteine wie Huhn, Rind, Fisch oder Lamm bilden die Grundlage einer gesunden Ernährung. Sie liefern die Aminosäuren, die für die Regeneration und den Aufbau der Muskeln nötig sind. Gesunde Fette wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren tragen zu einem schönen Fell bei und unterstützen die Gelenke, die bei dieser aktiven Rasse stark belastet werden können.
- Wählen Sie Futter mit hohem Fleisch- oder Fischanteil, bei dem Fleisch oder Fisch an erster Stelle der Zutatenliste steht
- Vermeiden Sie Futter mit vielen Füllstoffen wie Mais oder Weizen
- Achten Sie auf das Gleichgewicht zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
- Passen Sie die Portionsgröße an Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau an
Welpenfutter: ein starkes Fundament aufbauen
Australian-Shepherd-Welpen wachsen schnell und brauchen spezielles Welpenfutter, das auf diesen Wachstumsschub abgestimmt ist. Zu viel Kalzium oder Energie kann zu einem zu schnellen Wachstum führen, was sich später auf die Gelenke auswirken kann. Wählen Sie daher Futter, das speziell für mittelgroße Rassen mit durchschnittlicher Wachstumsgeschwindigkeit entwickelt wurde, und verteilen Sie die Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten.
Achten Sie auf Übergewicht
Obwohl Aussies sich von Natur aus viel bewegen, können sie bei einem weniger aktiven Lebensstil oder falscher Ernährung dennoch zunehmen. Übergewicht belastet Gelenke und Muskeln zusätzlich, was das Risiko von Beschwerden erhöht. Tasten Sie regelmäßig die Rippen Ihres Hundes ab: Sie sollten sie ohne viel Druck fühlen, aber nicht sehen können. Passen Sie die Futtermenge und die Anzahl der Leckerlis an, wenn Sie merken, dass Ihr Hund zunimmt.
Vorsicht bei empfindlicher Verdauung
Einige Australian Shepherds haben eine empfindliche Verdauung und reagieren auf bestimmte Inhaltsstoffe mit Juckreiz, Hautproblemen oder unregelmäßigem Kotabsatz. Achten Sie bei der Wahl des Futters auf die Zutatenliste und probieren Sie im Zweifelsfall ein hypoallergenes oder leicht verdauliches Futter. Stellen Sie das Futter immer schrittweise um, indem Sie es eine Woche lang unter das alte Futter mischen, damit sich der Magen daran gewöhnen kann.
Gute Ernährung ist der Treibstoff für Körper und Kopf Ihres Aussies, und bei dieser Rasse arbeiten die beiden untrennbar zusammen.
Redaktion Puppymakelaar
Wasser und Snacks
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Aussie immer Zugang zu frischem, sauberem Trinkwasser hat, besonders nach intensiven Trainingseinheiten. Geben Sie Snacks in Maßen und wählen Sie gesunde Varianten wie Karotten- oder Gurkenstückchen oder spezielle kalorienarme Trainingsleckerlis. So verhindern Sie, dass die tägliche Kalorienzufuhr durch Zwischenmahlzeiten zu hoch wird.
Eine ausgewogene Ernährung, die auf Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau Ihres Australian Shepherd abgestimmt ist, legt die Grundlage für ein langes und gesundes Leben. Wenn Sie sich bei der richtigen Ernährung unsicher sind oder Veränderungen im Verhalten oder Gewicht Ihres Hundes bemerken, lassen Sie sich immer persönlich von einem Tierarzt beraten.